Onkozert —
15. Februar 2021

Umgang mit COVID-19 im Auditjahr 2021

Aufgrund der nach wie vor bestehenden Covid-19-Situation wurden in Abstimmung mit der Deutschen Krebsgesellschaft die im vergangenen Jahr definierten Sonderregularien auf das Auditjahr 2021 ausgeweitet. Schwerpunkt dieser Sonderregularien bleibt die Durchführung einer Dokumentenbewertung (genannt Sonder-Redzyk), als Alternative für ein Vor-Ort-Audit.

Die Anwendbarkeit der Sonderregularien wurde vorerst auf das 1. Halbjahr 2021 begrenzt. Unabhängig davon, ob in 2020 bereits vom Sonder-Redzyk Gebrauch gemacht wurde, können Zentren mit anstehendem Überwachungs- oder Wiederholaudit und Audittermin bis 30.06.2021 zwischen einem Audit vor Ort und dem Sonder-Redzyk wählen. Voraussetzung ist jedoch, dass in den Auditjahren 2018-2020 mind. 1 Audit vor Ort stattgefunden hat.
Bei Inanspruchnahme des Sonder-Redzyk’s als Ersatz für ein Wiederholaudit, wird das Zertifikat um max. 12 Monate verlängert und es bedarf einem Wiederholaudit in 2022.
Erstzertifizierungen sind weiterhin nur Vor-Ort möglich und sollten demnach in eine Zeit geplant werden, in der eine deutlich abgeschwächte Covid-19-Situation erwartet werden kann.

Die Situation wird in den kommenden Monaten immer wieder neu bewertet und die Zentren über etwaige Änderungen der Vorgaben der Sonderregularien (Sonder-Redzyk) informiert.

Sofern Sie aktuell Schwierigkeiten bei der Bereitstellung der Unterlagen für den Sonder-Redzyk (z.B. Datenblatt, Erhebungsbogen) haben oder einzelne Zertifizierungskriterien für das Auditjahr 2021 bzw. 2022 nicht erfüllt werden können, bitten wir Sie, sich direkt an Ihren Ansprechpartner bei OnkoZert zu wenden.