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Viszeralonkologische Zentren

Erhebungsbogen |
Datenblatt |
FAQ

Bei einem Viszeralonkologischen Zentrum ist neben dem Organ „Darm“ mind. noch ein weiteres der Organe Pankreas, Leber oder Magen gemäß den definierten Anforderungen darzulegen. Ab dem Auditjahr 2018 gibt es die Möglichkeit, das Organ Speiseröhre als weiteres Modul des Viszeralonkologischen Zentrums zertifizieren zu lassen.

Bestehendes Darmkrebszentrum

Bei einem bereits bestehenden Darmkrebszentrum wird i.d.R. diese Erweiterung zusammen mit dem Überwachungs- bzw. Wiederholaudit des Darmkrebszentrums bewertet. Die Antragstellung für eine Erstzertifizierung als Viszeralonkologisches Zentrum bzw. für die Erweiterung ist mind. 4-6 Monate im Vorfeld des geplanten Audittermins zu stellen.

Erhebungsbogen Viszeralonkologisches Zentrum

In dem Erhebungsbogen Viszeralonkologisches Zentrum werden die Organe Darm, Pankreas, Leber, Magen und Speiseröhre in einem Dokument abgebildet. Die Darlegung der Kennzahlen findet wie bisher in eigenständigen Datenblättern (Excel-Vorlagen) statt.

Auditjahr 2018

Erhebungsbogen Viszeralonkologisches Zentrum
(Stand 05.10.2017, Version H1)

Datenblatt Darmkrebszentren
(Stand 02.10.2017, Version H1.1)

Datenblatt Modul Pankreas
(Stand 22.09.2017, Version H1.1)

Datenblatt Modul Leber
(Stand 31.01.2018, Version H1.2)

Datenblatt Modul Magen
(Stand 25.09.2017, Version H1.1)

Datenblatt Modul Speiseröhre
(Stand 20.12.2017, Version H1.2)

FAQ Viszeralonkologische Zentren
(Stand 05.10.2017)

In dem Erhebungsbogen Viszeralonkologisches Zentrum 2018 gibt es inhaltliche Änderungen. Der Erhebungsbogen des Auditjahres 2017 kann im Auditjahr 2018 nicht mehr genutzt werden.

Bitte beachten Sie, dass für alle Zertifizierungssysteme im Auditjahr 2018 neue Datenblätter für die Darlegung der Kennzahlen bzw. Ergebnisqualität bereitgestellt wurden. Die für das Auditjahr 2017 gültigen Datenblätter können somit nicht mehr für das Auditjahr 2018 verwendet werden.

Erhebungsbogen Radioonkologie / Pathologie

Alle hier aufgeführten Informationen und die Erhebungsbögen der Kooperationspartner Pathologie, Radioonkologie und ambulante internistische Onkologie sind auch im Bereich Praxen/Kooperationspartner abrufbar.

Pathologie / Radioonkologie

Bereits seit mehreren Jahren besteht für Pathologien und Radioonkologien die Möglichkeit, die Anforderungen organübergreifend in einem eigenen Erhebungsbogen darzustellen. Da viele Pathologien und Radioonkologien Kooperationspartner in mehreren Organkrebszentren sind, wurde diese Form bereits zu über 75% genutzt. Seit dem Auditjahr 2017 werden ausschließlich diese organübergreifenden Erhebungsbögen verwendet. Die Darlegung der Anforderungen in den Erhebungsbögen der Organkrebszentren/Module ist nicht mehr möglich.

Pathologie

In dem Erhebungsbogen Pathologie mit der Version G1 für das Auditjahr 2018 gibt es inhaltliche Änderungen gegenüber der Version F3 vom 03.05.2017. Der Erhebungsbogen des Auditjahres 2017 kann im Auditjahr 2018 nicht mehr verwendet werden.

Erhebungsbogen „Pathologie”
(Stand 04.12.2017, Version G1)

Radioonkologie

In dem Erhebungsbogen Radioonkologie mit der Version F1 für das Auditjahr 2018 gibt es inhaltliche Änderungen gegenüber der Version E1 vom 15.12.2016. Der Erhebungsbogen des Auditjahres 2017 kann im Auditjahr 2018 nicht mehr verwendet werden.

Erhebungsbogen „Radioonkologie”
(Stand 04.12.2017, Version F1)

 

Erstzertifizierung

Anfrage/Antragsstellung

Um konkrete Informationen über die Zertifizierung eines Viszeralonkologischen Zentrums geben zu können, benötigen wir einige Angaben, die in der anhängenden „Anfrage Zertifizierungsaufwand“ mitzuteilen sind. Auf Basis dieser Angaben überprüfen wir die grundsätzliche Zertifizierbarkeit des Viszeralonkologischen Zentrums und erstellen eine Aufwandsbetrachtung.

Anfrageformular
(Stand 15.11.2017)

Ablauf der Zertifizierung

Der Ablauf der Zertifizierung ist für die verschiedenen Organkrebszentren (Brustkrebszentren, Prostatakrebszentren, …) einheitlich geregelt. Unter diesem Abschnitt sind auch die Regelungen/ Fristen zur „Einreichung Erhebungsbogen incl. Anlagen“ hinterlegt.

Hinweise Zertifizierung

Aus den Zertifizierungen resultieren unterschiedliche Fragestellungen bzw. Erfahrungen, die teilweise in Form von sogenannten Hinweisen aufbereitet werden. Diese weiterführenden Regelungen sind, sortierbar nach Organen und Erstell-/ Änderungsdatum, unter „Hinweise Zertifizierung“ abgebildet.

Ausführungsregelungen Viszeralonkologisches Zentrum

Kombiniertes Zentrum Darm / Pankreas mit bestehender Erstzertifizierung vor dem 31.12.2014

  • Erhebungsbogen Viszeralonkologisches Zentrum ist verbindlich einzureichen.
  • Bei erfolgreicher Überprüfung im Auditjahr 2015 wird der Status „Viszeralonkologisches Zentrum“ automatisch
  • Datum der Erstzertifizierung des Viszeralonkologischen Zentrums ist der letzte Audittag bzw. bei REDZYK das

Zulassungsvoraussetzungen

  • Für alle Organe im Geltungsbereich des Viszeralonkologischen Zentrums sind die Fall-Anforderungen denen von Organkrebszentren bei Erst- bzw. Rezertifizierung identisch.
  • Sofern die Zertifizierung des Darmkrebszentrums mit Auflagen behaftet ist oder andere Gefährdungen für die Aufrechterhaltung des Zertifikates bestehen, ist für die Zulassung des Zertifizierungsverfahrens die Zustimmung des Ausschusses Zertifikatserteilung erforderlich.

Fristen / Vergabe von Auditterminen

  • Die Fristen für Viszeralonkologische Zentren sind identisch mit den Fristen von Organkrebszentren.
  • Erweiterungen um ein oder mehrere Organe werden hinsichtlich der Fristen und des Ablaufes wie eine Erstzertifizierung gehandhabt. Die Audits werden im Rahmen der geplanten Audits des Darmkrebszentrums bzw. des bestehenden Viszeralonkologischen Zentrums durchgeführt.
  • Bei Fachexperten-Engpässen werden anstehende Überwachungen und Rezertifizierungen bereits zertifizierter Zentren vorrangig gegenüber Erstzertifizierungen von Viszeralonkologischen Zentren besetzt.

Stichtag

  • Der Stichtag des Viszeralonkologischen Zentrums entspricht dem des Darmkrebszentrums.
  • Innerhalb der Fristen kann der Stichtag (max. 3 Monate) mit dem Datum der Erstzertifizierung des Viszeralonkologischen Zentrums gleichgesetzt werden.

Nachweis QM-System
In den DKG-zertifizierten Zentren sollte ein zertifiziertes QM-System implementiert sein. Entsprechend dem Schreiben der Deutschen Krebsgesellschaft vom 07.12.2016  besteht jedoch keine Verpflichtung für die obligate Zertifizierung eines QM-Systems.

Schriftliche Bewertung Erhebungsbogen
Bei der Erweiterung eines bestehenden Darmkrebszentrums um ein weiteres Organ (Leber, Magen, Pankreas, Speiseröhre) erfolgt eine auf die erweiterte Tumorart bezogene spezifische Bewertung des Erhebungsbogens incl. der Kennzahlen.

Gültigkeitsdauer Zertifikat
Bei einem bereits bestehenden Darmkrebszentrum ist die Gültigkeitsdauer identisch dem Zertifikat des Darmkrebszentrums. Bei Erweiterung auf das Viszeralonkologische Zentrum werden dem Ausschuss Zertifikatserteilung alle Organe des Viszeralonkologischen Zentrums vorgestellt (= vorgezogene Rezertifizierung).

REDZYK (Reduzierter Auditzyklus)
Erstzertifizierung Darmkrebszentrum (Einzelorgan)

Phasen der Zertifizierung |
Fristen

Basisinformationen Zertifizierung

In dem Dokument „Basisinformation Zertifizierung” sind grundlegende Informationen und Erfahrungen über die Zertifizierung von Organkrebszentren enthalten, die insbesondere im Vorfeld der Gestaltung eines zertifizierten Zentrums zu beachten sind.
Es wird dringend empfohlen, das Dokument „Basisinformation Zertifizierung” bei der Planung eines Organkrebszentrums zu einem frühestmöglichen Zeitpunkt eingehend zu analysieren, da es u.a. zentrale Anmerkungen zu den strukturellen Anforderungen eines Zentrums enthält.

Basisinformation Zertifizierung
(Stand 16.02.2011)

Definition Kooperationspartner
(Stand 26.07.2012)

Richtlinien Namensgebung für Zentren
(Stand 24.01.2014)

Zertifizierungsbestimmungen

Die Ausführungsregelungen für die Zertifizierung sind u.a. in folgenden Dokumenten hinterlegt:

Allgemeine Bestimmungen Zertifizierung
(Stand 16.03.2018)

Bestimmungen Datenqualität
(Stand 18.06.2012)

QM-Systeme

In den DKG-zertifizierten Zentren sollte ein zertifiziertes QM-System implementiert sein. Entsprechend dem Schreiben der Deutschen Krebsgesellschaft vom 07.12.2016  besteht jedoch keine Verpflichtung für die obligate Zertifizierung eines QM-Systems.

Zentrumsplanung: Fortführung der QM-Zertifizierung
Sofern der Empfehlung gefolgt wird, die Zertifizierung des QM-Systems fortzuführen, ergeben sich im Auditjahr 2017 keine Änderungen. Dies bedeutet z.B., dass kombinierte Zertifizierungsverfahren ISO 9001/OnkoZert weiterhin möglich sind.

Zentrumsplanung: Keine Fortführung der QM-Zertifizierung
Für das DKG-Zertifizierungssystem und somit auch gegenüber OnkoZert sind neben einer kurzen Mitteilung über die Nicht-Fortführung der QM-Zertifizierung keine Besonderheiten zu beachten. Da für die QM-Zertifizierungen in der Regel vertragliche Vereinbarungen mit den QM-Zertifizierungsstellen bestehen, sind diese bei der Beendigung einer bestehenden QM-Zertifizierung zu berücksichtigen bzw. mit der jeweiligen QM-Zertifizierungsstelle abzuklären.

Laufende Erstzertifizierungen
Diese Regelungen finden auch für laufende Erstzertifizierungen Anwendung.

Onkologische Zentren

Für die Zertifizierung von Onkologischen Zentren incl. der Module (Kopf-Hals, Neuroonkologie, …) sind neben dem hier skizzierten Prozedere zusätzliche Besonderheiten zu beachten, welche dieser Homepage unter „Onkologische Zentren“ zu entnehmen sind.

Anfrage

Für die Einleitung eines Zertifizierungsverfahrens benötigt OnkoZert von dem an einer Zertifizierung interessierten Zentrum bestimmte Angaben. Diese Angaben werden von dem interessierten Zentrum mittels eines Anfrageformulars übermittelt. OnkoZert bewertet auf Basis dieser Daten die grundsätzliche Zertifizierbarkeit der Zentrumsstruktur und erstellt eine Aufwandsabschätzung, die an das anfragende Zentrum übergeben wird.

Zeitliche Empfehlung: 4-6 Monate vor geplantem Audittermin

Mehrstandortige Zentren:
Der Zusammenschluss von mehreren Standorten zu einem gemeinsamen Zentrum ist für bestimmte Organkrebszentren (z.B. Brust und Darm) möglich. Dies ist jedoch an besondere Voraussetzungen gebunden, die teilweise in den organspezifischen Erhebungsbögen hinterlegt sind. Für die Zulassung zur Zertifizierung bei einer mehrstandortigen Struktur ist eine Strukturbewertung mit positivem Ergebnis verbindlich zu durchlaufen.
Sofern eine mehrstandortige Struktur angedacht ist, sollte zu einem möglichst frühen Zeitpunkt (z.B. im Vorfeld einer solchen Kooperationsvereinbarung) mit OnkoZert Kontakt aufgenommen werden, um die grundsätzliche Zertifizierbarkeit sowie um sonstige Besonderheiten zu betrachten.

Antragstellung

Mit der schriftlichen Antragstellung von Seiten des Zentrums wird die Zertifizierung formell bei OnkoZert eingeleitet. Im Anschluss werden die Fachexperten benannt und die Termine für das Audit abgestimmt. Eine Bestätigung des Audittermins setzt die Verfügbarkeit der erforderlichen Fachexperten voraus.

Zeitliche Empfehlung: 3-4 Monate vor geplantem Audittermin

Antrag Einleitung Zertifizierung

Bewertung Erhebungsbogen

Die Fachlichen Anforderungen an ein Zentrum sind in den organspezifischen Erhebungsbögen festgelegt. In dem Erhebungsbogen beschreiben die in der Vorbereitung zur Zertifizierung befindlichen Zentren, wie die einzelnen Fachlichen Anforderungen in dem Zentrum umgesetzt sind. Der von dem Zentrum bearbeitete Erhebungsbogen wird bei OnkoZert eingereicht und von dem Fachexperten hinsichtlich Erfüllung der Fachlichen Anforderungen bewertet. In der von dem Fachexperten schriftlich erstellten Bewertung wird eine Empfehlung hinsichtlich Einleitung des Zertifizierungsverfahrens ausgesprochen. Die Bewertung kann mit Auflagen für die Einleitung des Zertifizierungsverfahrens verbunden sein. Das Zentrum kann diese Bewertung nutzen, um sich nochmals gezielt auf die Klärung oder Behebung beschriebener Schwachstellen bei der Vorbereitung des Zertifizierungsaudits zu konzentrieren.
Zentren, bei denen eine erfolgreiche Zertifizierung stark gefährdet ist, werden somit auch vor einer Zertifizierung mit negativem Ergebnis frühzeitig geschützt.

Datenblatt (Excel-Vorlage)

Das Datenblatt ist eine offizielle Anlage des Erhebungsbogens. In einem ersten Bewertungsschritt wird das Datenblatt formal durch OnkoZert bewertet. In einem zweiten Bewertungsschritt erfolgt die analytische Bewertung der Angaben durch den jeweiligen Fachexperten.

Definition Fristen siehe nachfolgender Abschnitt „Einreichung Erhebungsbogen incl. Anlagen (gültig ab dem Auditjahr 2016)“

Einreichung Erhebungsbogen incl. Anlagen
(gültig ab dem Auditjahr 2016)

Definition Anlagen Erhebungsbogen
Offizielle Anlagen zum Erhebungsbogen können neben dem Datenblatt (Excel-Vorlage) auch weitere ausgewiesene Dokumente umfassen. Obligat sind z.B. Stammblätter und bei Onkologischen Zentren der Zertrechner sowie ggf. die Anlage Tumorentität (Nachweisstufen „T“ und „S“). Im Einzelfall können der Ausschlussfrist auch spezielle Stellungnahmen unterliegen, die von OnkoZert ausdrücklich angefordert werden (z.B. zu der Primärfallentwicklung).

Ausschlussfristen

  • Ausschlussfrist Erstzertifizierung: 6 Wochen vor geplantem Audittermin; bei Onkologischen Zentren 8 Wochen
  • Ausschlussfrist Erweiterungsaudits*): 6 Wochen vor geplantem Audittermin
  • Ausschlussfrist Überwachungs-/ Wiederholaudits: 4 Wochen vor geplantem Audittermin

*) Erweiterungsaudits bei modularem Systemansatz

Ausschlussfrist entspricht denen einer Erstzertifizierung. Eine Dokumentenprüfung ist nur möglich, wenn die Bearbeitung der Zertifizierungsanfrage mit einem positiven Ergebnis abgeschlossen ist (zeitliche Empfehlung Einreichung Anfrage: 4 – 6 Monate vor geplantem Audittermin).

Bsp.:

  • bestehendes Viszeralonkologisches Zentrum mit den Organen Darm und Pankreas mit einer geplanten Erweiterung der Organs Magen
  • zertifiziertes Onkologisches Zentrum mit einer Erweiterung um das Modul „Kopf-/Hals-Tumoren
  • zertifiziertes Onkologisches Zentrum mit einer Erweiterung um ein Prostatakrebszentrum

Vollständigkeit der Unterlagen (Voraussetzung Zulassung zum Audit)
Unabhängig von der Auditart (Erstzertifizierung, Überwachungs-/ Wiederholaudit) stellt die Vollständigkeit der Unterlagen eine Voraussetzung für die Zulassung zum Audit dar. Vollständigkeit bedeutet, dass alle erforderlichen Dokumente unter Beachtung der Ausschlussfrist in vollständiger und korrekter Form vorliegen. Die Nachreichung von einzelnen Unterlagen aufgrund unvollständiger Bearbeitung ist nach Ablauf der Ausschlussfrist nicht möglich (Beginn Dokumentenprüfung erfordert Vollständigkeit).

Einreichungsformat
Die Unterlagen werden teilweise in Datenbanken automatisch eingelesen. Daher ist eine Einreichung im ursprünglichen Dateiformat erforderlich (z.B. Word oder Excel; PDF-Formate sind nicht möglich).

Vorgespräch

In einem Vorgespräch werden Unklarheiten und kritische Punkte, die den Erfolg einer Zertifizierung gefährden können, zwischen Zentrum und Fachexperten vor Ort besprochen. Ein Vorgespräch ist insbesondere dann empfehlenswert, wenn grundsätzlich Unklarheiten/Unsicherheiten bestehen, die ein erfolgreiches Auditergebnis gefährden können. Dies ist z.B. bei komplexen Strukturen (mehrstandortiges Zentrum, …) gegeben oder wenn beim Aufbau des Zentrums nicht auf Erfahrungen mit dem DKG-Zertifizierungssystem zurückgegriffen werden kann. Das Vorgespräch dauert zwischen 0,5 und 1 Tag und ist mit OnkoZert bei der Antragstellung zu vereinbaren.

Zertifizierung vor Ort

Der zeitliche Ablauf der Zertifizierung wird über einen Auditplan festgelegt, der durch den Fachexperten in Abstimmung mit dem Zentrum erstellt wird. Die Fachexperten begehen in dem Zertifizierungsaudit die verschiedenen Bereiche des Zentrums. Auch finden Begehungen der externen Kooperationspartner statt. Anhand der von dem Zentrum im Erhebungsbogen gemachten Angaben wird von den Fachexperten die Erfüllung der Fachlichen Anforderungen über Einsichtnahme von diversen Unterlagen und Gesprächen mit den Mitarbeitern überprüft. Das Zertifizierungsaudit vor Ort endet mit dem Abschlussgespräch, bei dem der Fachexperte das Ergebnis des Audits bekannt gibt und eine Empfehlung hinsichtlich der Zertifikatserteilung ausspricht.

Bewertung Behebung Abweichung

Werden in dem Zertifizierungsaudit Abweichungen gegenüber den Fachlichen Anforderungen festgestellt, dann sind diese innerhalb einer Frist (max. 3 Monate) durch das Zentrum zu beheben. Die Behebung der jeweiligen Abweichung wird von dem Fachexperten bewertet. Dies kann in Form einer Unterlagenbewertung oder über ein Nachaudit vor Ort erfolgen.

Bewertung durch Ausschuss

Der Fachexperte ist lediglich befugt, eine Empfehlung über die Zertifikatserteilung auszusprechen. Die schlussendliche Zertifikatserteilung erfolgt durch den Ausschuss Zertifikatserteilung, der in der Regel der Empfehlung des Fachexperten folgt. Durch den Ausschuss Zertifikatserteilung können zusätzliche Auflagen definiert werden, die Voraussetzung für die Erteilung des Zertifikates sind.

Zertifikatserteilung

Nach positiver Rückmeldung durch den Ausschuss Zertifikatserteilung kann das Zertifikat erteilt werden, vorausgesetzt der Nachweis über die erfolgreiche Zertifizierung des Qualitätsmanagementsystem liegt ebenfalls vor. Mit dem Zentrum wird die Gestaltung des Zertifikates abgestimmt und die Art der Übergabe vereinbart.

Überwachungsaudit

Die Erfüllung der Fachlichen Anforderungen und die Weiterentwicklung des Zentrums werden jährlich stichprobenartig durch Fachexperten vor Ort überprüft. Von dem Zentrum ist im Vorfeld (ca. 4 Wochen) der aktualisierte Erhebungsbogen (incl. Anlagen) bei OnkoZert einzureichen. Schwerpunkt bei diesen Überwachungsaudits bilden u.a. die in den Berichten zu den letzten Audits gemachten Hinweise/Feststellungen sowie die Kennzahlendarlegung.

Wiederholaudit

Die Gültigkeitsdauer der Zertifikate beträgt 3 Jahre. Vor Ablauf der Gültigkeitsdauer wird das zertifizierte Zentrum einer Überprüfung unterzogen, die hinsichtlich Umfang und Vorgehensweise einer Erstzertifizierung ähnelt.

REDZYK
(Reduzierter Auditzyklus)

Ein zertifiziertes Zentrum, welches in der Vergangenheit überdurchschnittlich gute Auditergebnisse erzielt hat, kann eine Reduktion des Auditzyklus beantragen. Eine Reduktion des Auditzyklus bedeutet, dass alternativ zu einer Auditdurchführung vor Ort die Zertifizierungsanforderungen über eine Dokumentenprüfung betrachtet werden. Ausgenommen hiervon sind Wiederholaudits, die im Vorfeld einer möglichen Zertifikatsverlängerung verbindlich durchzuführen sind.
Das Verfahren „Reduktion Auditzyklus“ ist zweigeteilt. In einem ersten Schritt wird von OnkoZert die Bewertung der formalen Voraussetzungen für die Reduktion des Auditzyklus vorgenommen, in der über die Erfüllung der Voraussetzungen zum reduzierten Auditzyklus entschieden wird. Die Voraussetzungen sind auf der zweiten Seite des Dokuments „Antrag Reduktion Auditzyklus“ (Stand 23.04.2015) erläutert.
Die schlussendliche Bewertung „Reduktion Auditzyklus“ erfolgt durch den Ausschuss Zertifikatserteilung, die das Vorliegen aller hierfür notwendigen Unterlagen voraussetzt (aktueller Erhebungsbogen incl. Kennzahlenbogen und Matrix Ergebnisqualität, Stellungnahme Auditbericht, und ggf. weiterer Nachweise). Alle weiteren Informationen zum Verfahren entnehmen Sie bitte den Dokumenten „Bestimmungen Reduktion Auditzyklus“ und „Antrag Reduktion Auditzyklus“.

Antrag Reduktion Auditzyklus
(Stand 23.04.2015)

Bestimmungen Reduktion Auditzyklus
(Stand 03.03.2015) 
1)

1) Gegenüber der Version vom 26.07.2012 wurde die „Tabelle Fristen und Termine“ hinsichtlich den Anforderungen an die Fristen Einreichung Erhebungsbogen geändert.

Hinweise |
Infos

Hinweise

Thema
EB
Erstellung/
Änderung
Zertifizierungslogos 30.03.2018
FAQ’s 12.02.2018
Harmonisierung Stammblätter / OncoMap 30.01.2018
Bewertungsrichtlinie Primärfälle/Fallzahlen 08.09.2017
Checkliste antiresorptiver Therapie des Knochens KB 26.06.2017
SOP Fertilitätserhalt 31.03.2017
Vorlage Kooperationsvereinbarung 1.1 14.03.2017
SOP Paravasate 11.01.2017
Aussetzung Zertifikat 02.03.2016
Musterkooperationsvereinbarung Klinische Krebsregister EB 10 07.07.2015
CTC AE / Clavien Dindo KB 01.06.2015
Reduktion Auditzyklus 23.04.2015
XML – OncoBox 04.12.2014
Fristverlängerung / Harmonisierung Audittermine 30.09.2013
Stellungnahme Studiensituation EB 1.7 26.07.2012
Bestimmungen Datenqualität 18.06.2012

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Michaela Rommel

Systemverantwortung Viszeralonkologische Zentren
+49 (0)7 31 / 70 51 16 - 21
m.rommel@onkozert.de

Carolin Nödler

Administration REDZYK
+49 (0)7 31 / 70 51 16 - 12
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